Wo*mentoring ist ein interdisziplinäres Mentoringprogramm von und für Studierende an der Uni Bern. Es richtet sich an alle FINTA*-Studierende ( Frauen, intergeschlechtliche, non-binäre, trans, agender und genderfluide Personen) der Universität Bern im Masterstudium, die sich mit dem Gedanken befassen, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Als Mentor*innen kommen Assistent*innen oder Doktorandinnen desselben oder eines verwandten Studiengebietes in Frage.
Setzt du dich mit der Frage auseinander, wie es nach dem Studium weitergehen soll? Bist du an wissenschaftlicher Forschung interessiert und könntest du dir eine akademische Karriere vorstellen? Spielst du mit dem Gedanken, eine Dissertation zu schreiben und möchtest mehr darüber erfahren?
... dann melde dich jetzt für Wo*mentoring an!
Wo*mentoring ist ein interdisziplinäres Mentoringprogramm für Studentinnen* an der Uni Bern und bietet dir die Gelegenheit, dich gezielt mit diesen und weiteren Fragen auseinanderzusetzen. Das Programm richtet sich an Studentinnen* im Masterstudium aus allen Fakultäten.
Als teilnehmende*r Student*in wirst du während zwei Semestern (HS 25) von einer Assistentin* oder Doktorandin* desselben oder eines ähnlichen Fachbereichs in Fragen bezüglich Studium, wissenschaftlicher Karriere und Laufbahnplanung unterstützt und beraten. Kern des Programms bilden regelmässige individuelle Treffen mit deiner Mentorin*.
Ergänzend dazu bietet dir Wo*mentoring ein attraktives Rahmenprogramm. Durch Diskussionsrunden, Workshops und gemeinsame Essen erhältst du wichtige Impulse für deinen weiteren Werdegang sowie die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.
Haben wir dein Interesse
geweckt? Bewirb dich bis zum 10. September 2025.
Das gezielt auf FINTA*-Studierende ausgerichtete Programm wurde auf Initiative von Berner und Freiburger Studentinnen, die sich in der Gleichstellungskommission des VSS (CodEg) engagierten, gestartet. Dank des Bundesprogramms Chancengleichheit und der guten Kooperationsarbeit von vier verschiedenen Organisationen (SUB, VSS, AfG, SAJV) konnte mit Womentoring im Jahre 2002 das schweizweit erste Mentoringprogramm mit Zielpublikum Studentinnen realisiert werden.
Im Herbst 2025 wird die 13. Runde des Wo*mentorings 25 mit einer Auftaktveranstaltung starten, anschliessend werden verschiedene Workshops rund um eine akademische Karriere stattfinden, verschiedene Vernetzungstreffen angeboten und unterschiedliche Expert*innen eingeladen, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Herzstück des Wo*mentorings sind jedoch die individuellen Treffen und Gespräche der Mentoring-Duos.
15.10.2025 | 14:15-17:00
Die Kick-off-Veranstaltung führt die Teilnehmenden in das Wo*mentoring-Programm ein. Das Programm umfasst eine Begrüssung und Vorstellungsrunde, die Vorstellung der Programmstruktur, Beiträge der Programmpartnern sowie Zeit für Mentorinnen–Mentee-Paare, um Erwartungen zu besprechen und Ziele zu definieren. Die Veranstaltung endet mit einem kurzen Abschluss und Apéro.
19.11.2025 | tbd
Dieser Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen und die Praxis des Mentorings im akademischen Kontext. Die Teilnehmenden lernen die Rollen und Verantwortlichkeiten von Mentor*innen und Mentees kennen, erhalten Einblick in effektive Kommunikationsstrategien und Ansätze zur Zielvereinbarung.
10.12.2025 | tbd
28.01.2026 | 10:15-12:00
Dieser Workshop gibt Einblicke in den Alltag, die Herausforderungen und Zeitmanagementstrategien von Promovierenden. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Forschung, Studium und Privatleben vereinbaren lassen, und erhalten Tipps zur Motivation und zum Wohlbefinden. Die Veranstaltung richtet sich an aktuelle und zukünftige Doktorierende, die sich einen realistischen Eindruck und praktische Ratschläge wünschen.
18.02.2025 | 14:15 – 17:00
Die Abschlussveranstaltung gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen im Programm zu reflektieren und Feedback zu geben. Sie umfasst eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse, eine Diskussion über gewonnene Einsichten sowie Raum für Anregungen zur Verbesserung künftiger Programmdurchführungen.
Projektkoordination
Tanisha Pandey
Studierendenschaft der Universität Bern (SUB)
Lerchenweg 32 CH-3012 Bern
Projektleitung
Jill Federer
jill.federer@unibe.ch
Studierendenschaft der Universität Bern (SUB) Vorstand Ressort Chancengleichheit
Lerchenweg 32 CH-3012 Bern
Mentees sind TINFA-Studierende im Masterstudium aus allen Fakultäten, die sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen.
Womentoring bietet den Mentees
Womentoring erwartet von den Mentees
Mentorinnen sind Assistentinnen, Doktorandinnen oder Dozentinnen an der Uni Bern, die eine Studentin von ihren Erfahrungen und Kontakten profitieren lassen und sie auf ihrer beruflichen Laufbahn begleiten.
Womentoring bietet den Mentorinnen
Womentoring erwartet von den Mentorinnen
Die akademische Welt steht am Wendepunkt – wir brauchen diversitätssensible und inklusive Forschung: Um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, braucht es eine Umstrukturierung des SUB Mentoringprogramms.
Seit vielen Jahren unterstützt das Womentoring-Programm Masterstudierende auf dem Weg zu ihrer akademischen Karriere – von und für FINTA*-Personen.
Doch noch immer haben längst nicht alle Studierende der UniBE dieselben Chancen auf eine akademische Karriere. Das neue SUB-Mentoringprogramm soll sich für alle Geschlechter öffnen und das Diversitätsbewusstsein zukünftiger Doktorand*innen in ihrer Forschung stärken. Mit dem neuen Mentoringprogramm will die SUB aktiv gegen strukturellen Rassismus und Genderungleichheit vorgehen.
In Kooperation mit der Initiative «Better Science» wird auf die Probleme eines beschleunigten und wettbewerbsorientierten Wissenschaftssystems aufmerksam gemacht. Nachhaltigkeit, Diversität und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld sind nicht nur die Grundlage für Exzellenz, sondern auch für einen gesunden Wissenschaftsbetrieb.
Mit der Unterstützung der Abteilung für Chancengleichheit der Universität Bern (AfC) soll die nächste Generation von Wissenschaftler*innen dazu befähigt werden, die Zukunft der Forschung aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten und die Strukturen der Universität Bern durch das Abbauen von diskriminierenden Hürden nachhaltig zu verändern.
Es ist wichtig mit dem Mentoringprogramm strukturelle Diskriminierung an der Universität Bern anzugehen. Ziel ist es, Studierende, die aufgrund von Klassismus, Rassismus, Sexismus und Transphobie benachteiligt werden, gezielt zu fördern, begleiten und strukturelle Hürden abzubauen. Mentor*innen sollen in Rassismus- und Chancengerechtigkeitsthemen geschult werden, um ihre Mentees besser unterstützen zu können.
Statt nun FINTA*-Personen so zu trainieren, dass sie in eine patriarchale Welt passen, sollen Cis-Männer gemeinsam mit FINTA*-Personen, durch gezielte Workshops – sowohl in geschlechtshomogenen als auch in gemischten Gruppen – lernen und reflektieren, wie inklusive und gerechte Strukturen in der Wissenschaft geschaffen werden können.
Um herauszufinden, was Studierende heute brauchen, damit sie eine akademische Karriere einschlagen können und das neue Mentoringprogramm von Beginn an, auf die Bedürfnisse der Studierendenschaft reagieren kann, wurden Workshops veranstaltet.
Hier findest du Bewerbungsformulare, weitere Informationen zu Womentoring und Berichte zum Programm.